Gestern klang der Plan nach Frühjoggen vielversprechend. Als der Wecker aber klingelt, sind Martin und ich nicht mehr zu begeistern. Wir drehen uns nochmals um im Bett.
Auch um neun Uhr sind wir zu spät, um Liegestühle zu ergattern. Darum legen wir uns von Anfang an oben beim Hotel unter die Bäume in den Schatten. Ein Hotelangestellter fragt nach, was Slackline ist und ob wir auch darauf aufpassen. Er möchte nicht, dass sich Kinder daran verletzen und die Eltern sich dann beim Hotel beschweren. Wir können also das Spannset noch etwas lassen, er kommt erst Stunden später wieder mit der Aufforderung, dass wir es abbrechen.
Den heutigen Tag verbringen wir mit Lesen, Dösen, Slacklinen und Black Stories. Erholung pur, so sollten Ferien sein;-) Als Sandra ihr Buch beendet, fahren wir mit unserer Lernrunde weiter. Die Jungs unterstützen uns mit einer Portion Süssigkeiten vom Snack Buffet, sie wollten eigentlich Tour der France schauen, aber das Fernsehpublikum ist heute nicht sportbegeistert.
Beim Abendessen wundern wiruns weiter über die Sitten der anderen Gäste.
Übervolle Teller auf allen Tischen, Reste, die weggeworfen werden, Stühle, die mitten im Weg stehen... Wir Schweizer sind da ganz anders. Trotzdem geniessen wir das Buffet, heute mit Calamares.
Wir spielen noch einige Runden Black Stories und setzen uns mit einem Glace in die Show der Shaolin Mönche. Der Animator begrüsst die verschiedenen Nationalitäten im Hotel: UK, Libanon, Aserbaidschan, Jordanien, Finnland, Deutschland, USA, viele weitere und natürlich haufenweise Türken. Ich bin überrascht, einige dieser Länder waren bisher immer so weit weg für mich.
Die Show ist interessant, diese Jungs sind extrem beweglich und zeigen atemberaubende Kunststücke.
Danach ziehen wir uns wieder in unsere Ecke im Restaurant zurück und spielen (zur Belustigung der Kellner) noch eine Runde auf unserem Spielbrett. Ich möchte nicht wissen, was die von uns halten;-) Trotz (oder wegen?) des ruhigen Tages sind wir alle müde, aber der Blick auf den Wetterbericht zu Hause lässt uns froh sein, dass wir nicht in der Westschweiz campieren müssen.
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