Mitten in der Nacht klingelt der Wecker, um 0425 werden wir von einem Chauffeur abgeholt, der uns und einen Basler von einem anderen Hotel zum Flughafen bringt. Nach eineinhalb Stunden Fahrt lässt er uns am internationalen Terminal aussteigen. Das Flughafenpersonal schickt uns jedoch zum nationalen Terminal, wohin uns der Chauffeur missmutig bringt.
Beim ersten Gepäckcheck muss Chrigi den Koffer öffnen, das Spannset bringt die Angestellten zum Lachen. Am Ticketschalter funktioniert der Drucker nicht, aber schlussendlich haben wir alle Tickets, auch die für den zweiten Flug.
Wir setzen uns in ein restaurant und gönnen uns ein Frühstück. Die Kellnerin versteht kaum englisch, aber immerhin ist sie freundlich.
Der Flug nach Istanbul verläuft ohne Probleme.
Die Formalitäten in Istanbul dauern etwas länger, aber schlussendlich kommen wir ohne Schwierigkeiten in den gesicherten Bereich. Es ist Zeit für Znüni und sowieso müssen wir noch die türkischen Lire loswerden. Sandra liegt noch der Käsetoast vom Frühstück im Magen, jedoch sind die Gipfeli mit 6 TL (=3 EUR) so teuer, dass es nur noch für eines für sie reicht, nachdem wir unsere Sandwiches gekauft haben.
Wir stehen an für die letzte Gepäckkontrolle vor dem Gate, als alle Leute hinter uns zu den neu geöffneten Schaltern verwiesen werden. Wir bleiben brav in unserer Schlange, die aber schlussendlich genau vor uns beendet wird, weil der Schalter geschlossen wird. Murphy ist also auch in der Türkei.
Diesmal fällt auch unser Wasser auf, wir müssen es austrinken, bevor wir weiter dürfen. So sitzen wir dann gemütlich noch beim Gate, während unzählige Kinder und Kinderwägen im Chaos um uns herum geschoben werden.
Ich habe noch nie so viele Kinder auf einmal an einem Flughafen gesehen.
Und wie sehr freue ich mich auf die Schweizer Ordnung!
Mit dem letzten Transferbus erreichen wir das Flugzeug, bei der Crew herrscht Chaos, sie kontrollieren im Flugzeug nochmals vereinzelte Pässe und sprechen hektisch in die Funkgeräte. Schlussendlich können wir aber mit kurzer Verspätung abheben.
Es sitzen zwar viele Kinder und Türken im Flieger, aber die Reise verläuft eher ruhig und nicht mehr so geruchsintensiv wie die Hinreise.
In Zürich erwarten die uns ersten Polizisten bereits beim Ausstieg aus dem Flieger. Sie kontrollieren alle Pässe und Visa, uns mit den roten Pässen winken sie schneller durch.
Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein! Diese Ordnung und Reinlichkeit ist mir doch sehr wichtig.
Alles in allem waren die Ferien aber sehr gut und wir haben uns gut erholt.
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