Montag, 25. Juli 2011

Montag, 25. Juli 2011

Sandra und Chrigi stehen früh auf und reservieren Liegestühle auf dem Steg, direkt am Meer. Allerdings waren viele, sehr viele schon früher da und haben die Stühle mit Badetüchern reserviert, obwohl eine Reservation erst ab 0800 erlaubt ist.
Martin und ich schaffen es erst später, aber wir freuen sehr über diese guten Plätze unter den Sonnenschirmen. Sie sind weiter weg von der lauten
(!) Musik am Swimmingpool, die bereits in aller Frühe alle Anwesenden beschallt.
Wieder verbringen wir den ganzen Tag mit Lesen, Schlafen und Baden.
Zwischendurch verpflegen wir uns natürlich am Mittagsbuffet und an der Snackbar.
Martin hat gestern eine Schwimmbrille gekauft und er versucht sich erfolgreich im Schwimmen, aber weniger erfolgreich im Atmen;-) Am Nachmittag zieht wieder Wind auf und kühlt glücklicherweise etwas ab, aber die Wellen nehmen entsprechend zu. Das Kanufahren verschieben wir deshalb auf morgen. Die anderen drei möchten gerne Tennis spielen, aber wie reservieren? Die an der Reception verweisen an den Chef der Animation, dieser ist nicht zu finden. Auch der Tennislehrer, der weiterhelfen könnte, ist unauffindbar. Habe ich schon erwähnt, wie gross das Hotel ist? Zudem wäre nur die Platzmiete inbegriffen, für die Schläger müsste bezahlt werden.
Nachdem wir die Liegestühle stündlich um den Sonnenschirm verschoben, um im Schatten liegen zu können, beschliessen die Jungs, einen Spaziergang zu machen. Auf der Karte ist ein Walking Trail erwähnt, den wollen sie erkunden. Sandra und ich kämpfen uns durch unsere Lernunterlagen. Wenn nur die Prüfung auch so gemütlich wäre, im Bikini auf dem Liegestuhl... Wir halten die stellung und lernen weiter, wir lassen uns nicht von den Angestellten stören, die die Liegestühle zusammenräumen. Erst als die Jungs zurückkommen, geben wir auf. Wir erfahren, dass es noch weitere, grössere Hotels neben uns gibt. Unsere Reiseleiterin hat uns mitgeteilt, dass wir ganz am Rande der Stadt seien. Zudem hat Marmaris am Strand eine gekühlte, brauchbare Eisbahn! Wer hätte das gedacht...
Das Restaurant ist ziemlich voll, wir können uns noch knapp Pläzte ergattern. Wir entsetzen uns immer noch wegen der Mentalität der Gäste, die tellerweise Essen vom Buffet nehmen, nur für den Fall, dass sie noch auf etwas Lust haben. Die Kellner müssen dann die habvollen Teller und Gläser abräumen und alles wegwerfen. Das ist für uns unverständlich, wir freuen uns, wenn wir wieder zu Hause sind, wo die Ressourcen besser genutzt werden.
Die heutige Runde beim Spiel geht an Chrigi, somit können wir jetzt aufhören, denn jeder hat jetzt einmal gewonnen. Wir plaudern bei ein, zwei Drinks und geniessen die Ruhe im Restaurant. Die anderen Gäste sind vermutlich an der Strand Bar, die sehr laute Musik hält wohl die meisten noch wach...

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