Mitten in der Nacht klingelt der Wecker, um 0425 werden wir von einem Chauffeur abgeholt, der uns und einen Basler von einem anderen Hotel zum Flughafen bringt. Nach eineinhalb Stunden Fahrt lässt er uns am internationalen Terminal aussteigen. Das Flughafenpersonal schickt uns jedoch zum nationalen Terminal, wohin uns der Chauffeur missmutig bringt.
Beim ersten Gepäckcheck muss Chrigi den Koffer öffnen, das Spannset bringt die Angestellten zum Lachen. Am Ticketschalter funktioniert der Drucker nicht, aber schlussendlich haben wir alle Tickets, auch die für den zweiten Flug.
Wir setzen uns in ein restaurant und gönnen uns ein Frühstück. Die Kellnerin versteht kaum englisch, aber immerhin ist sie freundlich.
Der Flug nach Istanbul verläuft ohne Probleme.
Die Formalitäten in Istanbul dauern etwas länger, aber schlussendlich kommen wir ohne Schwierigkeiten in den gesicherten Bereich. Es ist Zeit für Znüni und sowieso müssen wir noch die türkischen Lire loswerden. Sandra liegt noch der Käsetoast vom Frühstück im Magen, jedoch sind die Gipfeli mit 6 TL (=3 EUR) so teuer, dass es nur noch für eines für sie reicht, nachdem wir unsere Sandwiches gekauft haben.
Wir stehen an für die letzte Gepäckkontrolle vor dem Gate, als alle Leute hinter uns zu den neu geöffneten Schaltern verwiesen werden. Wir bleiben brav in unserer Schlange, die aber schlussendlich genau vor uns beendet wird, weil der Schalter geschlossen wird. Murphy ist also auch in der Türkei.
Diesmal fällt auch unser Wasser auf, wir müssen es austrinken, bevor wir weiter dürfen. So sitzen wir dann gemütlich noch beim Gate, während unzählige Kinder und Kinderwägen im Chaos um uns herum geschoben werden.
Ich habe noch nie so viele Kinder auf einmal an einem Flughafen gesehen.
Und wie sehr freue ich mich auf die Schweizer Ordnung!
Mit dem letzten Transferbus erreichen wir das Flugzeug, bei der Crew herrscht Chaos, sie kontrollieren im Flugzeug nochmals vereinzelte Pässe und sprechen hektisch in die Funkgeräte. Schlussendlich können wir aber mit kurzer Verspätung abheben.
Es sitzen zwar viele Kinder und Türken im Flieger, aber die Reise verläuft eher ruhig und nicht mehr so geruchsintensiv wie die Hinreise.
In Zürich erwarten die uns ersten Polizisten bereits beim Ausstieg aus dem Flieger. Sie kontrollieren alle Pässe und Visa, uns mit den roten Pässen winken sie schneller durch.
Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein! Diese Ordnung und Reinlichkeit ist mir doch sehr wichtig.
Alles in allem waren die Ferien aber sehr gut und wir haben uns gut erholt.
Sommerferien - 4. Versuch
Donnerstag, 28. Juli 2011
Mittwoch, 27. Juli 2011
Mittwoch, 27. Juli 2011
Früh, sehr früh stehen wir auf. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, aber die Helligkeit reicht aus. Die Temperatur ist sehr angenehm.
Um 06.20 Uhr werden wir von einem deutschsprachigen Reiseführer namens Ayhan mit einem modernen Bus abgeholt. Ayhan erklärt uns, dass er ein archäologischer Reiseleiter sei, was in der Türkei ein Hauptberuf sei. Nach einem Frühstückshalt auf 625 m ü. M. fahren wir mit einer zweiten Gruppe weiter, während Ayhan uns Informationen zur türkischen Geschichte weitergibt.
Die ganze Fahrt hindurch erfahren wir Interessantes über die Umgebung und unser Zielort. Die Strassen werden an vielen Orten verbreitert und daher sind viele Baustellen zu finden. Umleitungssignalisation oder ähnliches fehlt aber, die meisten fahren, wie sie wollen. Die Strasse, zwischendurch auch nur Kies, ist aber auch breit genug für vier Autos.
Nach dem höchsten Punkt unserer Reise (1200 m ü. M.) halten wir auf einem Aussichtspunkt an. In der Ebene reiht sich ein Haus ans andere, die Sicht ist spannend.
Die grössere Ortschaft vor der Sehenswürdigkeit, Denizli, ist bekannt für ihren Hahn, der mit 36 Sekunden am längsten krähen kann.
Erst halten wir unten am Pamikkale, am weissen Baumwollschloss. Die Aussicht zeigt, wie gross diese Kalkablagerungen insgesamt sind. Ayhan erklärt uns, dass diese 3 cm pro Jahr wachsen. Der nächste Halt ist beim Eingang in den Park. Die Hitze ist enorm, es hat kaum Schatten. Aber der Blick auf die blauen, gefüllten Becken ist gigantisch! Um Moosablagerungen zu verhindern, die entstehen würden, wenn das Wasser konstant in den Becken liegen würde, wurde ein Rotationssystem entwickelt, das die Becken abwechslungsweise füllt oder leer lässt.
Wir werden zum uralten Thermalbad geführt und Sandra und ich lassen uns erst mal die Füsse bei Dr. Fish putzen. Das geht so: Füsse und falls gewünscht Hände waschen, auf die Bank sitzen und die Füsse ins Becken der kleinen Fische halten. Diese Fische beginnen sofort, an der Haut zu saugen, es kitzelt am Anfang sehr. Das soll die Haut reinigen und Schuppengeflechte entfernen. Zudem werden den Fischen Kräfte ähnlich wie Akkupunktur nachgesagt. Wir zwei "geniessen" gespannt die 10 Minuten Behandlung. Ich bin stolz auf mich, sonst gehe ich Fischen im Wasser ja gewöhnlich aus dem Weg. Aber das hier hat noch Spass gemacht (und ich konnte ja sehen, dass es nur kleine Fische waren;-)). Die Abkühlung im Bad entpuppt sich als Wärme, denn die Wassertemperatur im überfüllten Freiluftbecken beträgt etwa Körpertemperatur. Da das Bad früher mal eingestürzt ist, liegen im Becken noch antike Säulen, an denen wir uns immer wieder die Zehen stossen. Am tiefsten Punkt ist es ca. 5 m tief. Schwimmen ist nicht möglich, denn ich habe noch nie so viele Leute in einem solchen Becken gesehen!
Zur Abkühlung gönnen wir uns ein Glace und machen uns mit unseren Kameras auf zu den Kalksinterterassen. Ich wäre gerne nähe heran, aber wir respektieren die Grenzen bei diesem UNESCO Weltkulturerbe. An einer Stelle kann man barfuss durch diese Terrassen laufen. Der Menschenstrom an dieser Zone ist unglaublich! Die Wächter müssen auch immer wieder Leute zurückpfeiffen, die mit Schuhen durchlaufen oder in die geschützten Bereiche eindringen. Mich faszinieren diese Ablagerungen, aber ich fühle mich unwohl bei so vielen Menschen, die zum Teil wenig Rücksicht nehmen.
Immerhin ist die Temperatur angenehm, wenn die Füsse im Wasser sind. Kaum verlassen wir die Barfusszone, brennt die Sonne wieder so gut sie kann.
Der Guide führt uns zu einem Restaurant, wo es (um halb drei) Mittagessen gibt. Obwohl wir im Schatten sitzen, kann ich nicht abkühlen. Das Thermometer im Auto sagt mir auch wieso: Draussen herrschen 48 Grad! So etwas hatte ich noch nie! Ich bin froh, ist unser Bus so gut klimatisiert.
Auf der Rückfahrt erzählt Ayhan wieder etwas, aber wir vier schlafen alle ein. Insgesamt dauert die Fahrt knapp vier Stunden, jeweils mit kurzen Trinkstops.
Wenn ich wach bin , schaue ich mir die Umgebung an, die sicher einen ausflug wert wäre, wenn da nicht diese hohe Temperaur wäre. Die Landschaft ist speziell und überall sind Minarette zu sehen. Leider reicht die Zeit nicht, eines genauer anschauen zu können.
Zurück im Hotel ist die Temperatur wieder auf 26 Grad gesunken, es ist aber auch schon halb 8 Uhr. Wir packen und geniessen ein letztes Mal das frische Buffet draussen und das immer noch unklare Dessertbuffet (keine Ahnung, was wir jeweils essen, manchmal schmeckt es, manchmal nicht). Chrigi und Sandra ziehen noch los an den Strand um Fotos in der Nacht zu machen, während Martin merkt, dass er viel zu wenig getrunken hat und mit Kopfschmerzen ins Bett sinkt.
Heute also keine Spiele und so früh ins Bett wie noch nie. Aber wir werden morgen um 0425 bereits abgeholt und sind dann bald wieder in der kalten Schweiz...
Um 06.20 Uhr werden wir von einem deutschsprachigen Reiseführer namens Ayhan mit einem modernen Bus abgeholt. Ayhan erklärt uns, dass er ein archäologischer Reiseleiter sei, was in der Türkei ein Hauptberuf sei. Nach einem Frühstückshalt auf 625 m ü. M. fahren wir mit einer zweiten Gruppe weiter, während Ayhan uns Informationen zur türkischen Geschichte weitergibt.
Die ganze Fahrt hindurch erfahren wir Interessantes über die Umgebung und unser Zielort. Die Strassen werden an vielen Orten verbreitert und daher sind viele Baustellen zu finden. Umleitungssignalisation oder ähnliches fehlt aber, die meisten fahren, wie sie wollen. Die Strasse, zwischendurch auch nur Kies, ist aber auch breit genug für vier Autos.
Nach dem höchsten Punkt unserer Reise (1200 m ü. M.) halten wir auf einem Aussichtspunkt an. In der Ebene reiht sich ein Haus ans andere, die Sicht ist spannend.
Die grössere Ortschaft vor der Sehenswürdigkeit, Denizli, ist bekannt für ihren Hahn, der mit 36 Sekunden am längsten krähen kann.
Erst halten wir unten am Pamikkale, am weissen Baumwollschloss. Die Aussicht zeigt, wie gross diese Kalkablagerungen insgesamt sind. Ayhan erklärt uns, dass diese 3 cm pro Jahr wachsen. Der nächste Halt ist beim Eingang in den Park. Die Hitze ist enorm, es hat kaum Schatten. Aber der Blick auf die blauen, gefüllten Becken ist gigantisch! Um Moosablagerungen zu verhindern, die entstehen würden, wenn das Wasser konstant in den Becken liegen würde, wurde ein Rotationssystem entwickelt, das die Becken abwechslungsweise füllt oder leer lässt.
Wir werden zum uralten Thermalbad geführt und Sandra und ich lassen uns erst mal die Füsse bei Dr. Fish putzen. Das geht so: Füsse und falls gewünscht Hände waschen, auf die Bank sitzen und die Füsse ins Becken der kleinen Fische halten. Diese Fische beginnen sofort, an der Haut zu saugen, es kitzelt am Anfang sehr. Das soll die Haut reinigen und Schuppengeflechte entfernen. Zudem werden den Fischen Kräfte ähnlich wie Akkupunktur nachgesagt. Wir zwei "geniessen" gespannt die 10 Minuten Behandlung. Ich bin stolz auf mich, sonst gehe ich Fischen im Wasser ja gewöhnlich aus dem Weg. Aber das hier hat noch Spass gemacht (und ich konnte ja sehen, dass es nur kleine Fische waren;-)). Die Abkühlung im Bad entpuppt sich als Wärme, denn die Wassertemperatur im überfüllten Freiluftbecken beträgt etwa Körpertemperatur. Da das Bad früher mal eingestürzt ist, liegen im Becken noch antike Säulen, an denen wir uns immer wieder die Zehen stossen. Am tiefsten Punkt ist es ca. 5 m tief. Schwimmen ist nicht möglich, denn ich habe noch nie so viele Leute in einem solchen Becken gesehen!
Zur Abkühlung gönnen wir uns ein Glace und machen uns mit unseren Kameras auf zu den Kalksinterterassen. Ich wäre gerne nähe heran, aber wir respektieren die Grenzen bei diesem UNESCO Weltkulturerbe. An einer Stelle kann man barfuss durch diese Terrassen laufen. Der Menschenstrom an dieser Zone ist unglaublich! Die Wächter müssen auch immer wieder Leute zurückpfeiffen, die mit Schuhen durchlaufen oder in die geschützten Bereiche eindringen. Mich faszinieren diese Ablagerungen, aber ich fühle mich unwohl bei so vielen Menschen, die zum Teil wenig Rücksicht nehmen.
Immerhin ist die Temperatur angenehm, wenn die Füsse im Wasser sind. Kaum verlassen wir die Barfusszone, brennt die Sonne wieder so gut sie kann.
Der Guide führt uns zu einem Restaurant, wo es (um halb drei) Mittagessen gibt. Obwohl wir im Schatten sitzen, kann ich nicht abkühlen. Das Thermometer im Auto sagt mir auch wieso: Draussen herrschen 48 Grad! So etwas hatte ich noch nie! Ich bin froh, ist unser Bus so gut klimatisiert.
Auf der Rückfahrt erzählt Ayhan wieder etwas, aber wir vier schlafen alle ein. Insgesamt dauert die Fahrt knapp vier Stunden, jeweils mit kurzen Trinkstops.
Wenn ich wach bin , schaue ich mir die Umgebung an, die sicher einen ausflug wert wäre, wenn da nicht diese hohe Temperaur wäre. Die Landschaft ist speziell und überall sind Minarette zu sehen. Leider reicht die Zeit nicht, eines genauer anschauen zu können.
Zurück im Hotel ist die Temperatur wieder auf 26 Grad gesunken, es ist aber auch schon halb 8 Uhr. Wir packen und geniessen ein letztes Mal das frische Buffet draussen und das immer noch unklare Dessertbuffet (keine Ahnung, was wir jeweils essen, manchmal schmeckt es, manchmal nicht). Chrigi und Sandra ziehen noch los an den Strand um Fotos in der Nacht zu machen, während Martin merkt, dass er viel zu wenig getrunken hat und mit Kopfschmerzen ins Bett sinkt.
Heute also keine Spiele und so früh ins Bett wie noch nie. Aber wir werden morgen um 0425 bereits abgeholt und sind dann bald wieder in der kalten Schweiz...
Dienstag, 26. Juli 2011
Dienstag, 26. Juli 2011
Früh klingelt der Wecker und diesmal stehen wir auch auf! Martin und ich laufen mit Joggingschuhen los in Richtung Icmeler. Wir sind nicht die einzigen, die so früh auf der Strandstrasse unterwegs sind. einige Spaziergänger und Jogger begegnen uns, während die Sonne bereits um 8 Uhr unbarmherzig brennt. Wir sind froh um jeden Schatten. An der Eisbahn (es gibt sie wirklich!) sehen wir, dass das Eis nachts immerhin zugedeckt wird.
Völlig verschwitzt und ausser Atem (eher wegen der Hitze als wegen unserem
Tempo) kommen wir zurück ins Hotel. Wir waren nur ca. 4.5 km unterwegs, aber die Hitze hat uns zugesetzt.
Nach einer kühlenden Dusche und einem guten Frühstück gesellen wir uns zu Sandra und Chrigi, die auf dem Pier wieder sehr gute Plätze reserviert haben.
Diese beiden wagen den Versuch und steigen in ein Kanu im Meer. Nach anfänglichen Schwierigkeiten können sie wenden und die Fahrt etwas geniessen. Ich kann einige Fotos machen;-) Nach der Mittagessen schlafen Martin und ich ein und werden von kalten Wassertropfen geweckt. Sandra und Chrigi haben sich unsere Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen geschnappt und tauchen im Meer. Martin und ich übernehmen später und sehen auch noch einige Schwärme kleiner Fische.
Die Aufgaben der Angestellten hier sind klar verteilt. So ist es möglich, dass derjenige, der die Becher einsammelt, diese erst ausleert und dann den Strohhalm und den Zigarrenstummel, die im Bercher waren, auf das Pier kippt und liegen lässt. Der Abfall muss dann von einem anderen abgeholt werden.
Da es unser letzter Strand Tag ist, müssen wir noch einiges von unserer Liste abhaken. So versuchen wir unsere Schwimmkünste im Relax Pool (nur für
Erwachsene) in der Nähe unseres Zimmers. Anschliessend probieren wir die zwei Rutschbahnen in der Nähe des Zimmers von Sandra und Chrigi aus. Beide sind eher schnell, eine sogar noch dunkel. Für eine Hotelanlage sind diese Rutschen sehr gut.
Den Rest des Nachmittages verbringen wir auf der Wiese etwas oberhalb des Pools mit Lernen bzw. Slacklining. Auch hier zieht Chrigi Aufmerksamkeit auf sich, aber nur eine holländische Familie traut sich, es auch auszuprobieren.
Beim Abendessen sind wir alle eher müde, aber heute hat es einen Kellner, der lächelt und Witze macht. Es ist eine der sehr wenigen Personen, die hier noch Spass an ihrem Job zu haben scheinen.
Wir spielen noch einige Runden Black Stories und SkipBo und gehen eher früh schlafen, der Wecker wird morgen früh klingeln.
Völlig verschwitzt und ausser Atem (eher wegen der Hitze als wegen unserem
Tempo) kommen wir zurück ins Hotel. Wir waren nur ca. 4.5 km unterwegs, aber die Hitze hat uns zugesetzt.
Nach einer kühlenden Dusche und einem guten Frühstück gesellen wir uns zu Sandra und Chrigi, die auf dem Pier wieder sehr gute Plätze reserviert haben.
Diese beiden wagen den Versuch und steigen in ein Kanu im Meer. Nach anfänglichen Schwierigkeiten können sie wenden und die Fahrt etwas geniessen. Ich kann einige Fotos machen;-) Nach der Mittagessen schlafen Martin und ich ein und werden von kalten Wassertropfen geweckt. Sandra und Chrigi haben sich unsere Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen geschnappt und tauchen im Meer. Martin und ich übernehmen später und sehen auch noch einige Schwärme kleiner Fische.
Die Aufgaben der Angestellten hier sind klar verteilt. So ist es möglich, dass derjenige, der die Becher einsammelt, diese erst ausleert und dann den Strohhalm und den Zigarrenstummel, die im Bercher waren, auf das Pier kippt und liegen lässt. Der Abfall muss dann von einem anderen abgeholt werden.
Da es unser letzter Strand Tag ist, müssen wir noch einiges von unserer Liste abhaken. So versuchen wir unsere Schwimmkünste im Relax Pool (nur für
Erwachsene) in der Nähe unseres Zimmers. Anschliessend probieren wir die zwei Rutschbahnen in der Nähe des Zimmers von Sandra und Chrigi aus. Beide sind eher schnell, eine sogar noch dunkel. Für eine Hotelanlage sind diese Rutschen sehr gut.
Den Rest des Nachmittages verbringen wir auf der Wiese etwas oberhalb des Pools mit Lernen bzw. Slacklining. Auch hier zieht Chrigi Aufmerksamkeit auf sich, aber nur eine holländische Familie traut sich, es auch auszuprobieren.
Beim Abendessen sind wir alle eher müde, aber heute hat es einen Kellner, der lächelt und Witze macht. Es ist eine der sehr wenigen Personen, die hier noch Spass an ihrem Job zu haben scheinen.
Wir spielen noch einige Runden Black Stories und SkipBo und gehen eher früh schlafen, der Wecker wird morgen früh klingeln.
Montag, 25. Juli 2011
Montag, 25. Juli 2011
Sandra und Chrigi stehen früh auf und reservieren Liegestühle auf dem Steg, direkt am Meer. Allerdings waren viele, sehr viele schon früher da und haben die Stühle mit Badetüchern reserviert, obwohl eine Reservation erst ab 0800 erlaubt ist.
Martin und ich schaffen es erst später, aber wir freuen sehr über diese guten Plätze unter den Sonnenschirmen. Sie sind weiter weg von der lauten
(!) Musik am Swimmingpool, die bereits in aller Frühe alle Anwesenden beschallt.
Wieder verbringen wir den ganzen Tag mit Lesen, Schlafen und Baden.
Zwischendurch verpflegen wir uns natürlich am Mittagsbuffet und an der Snackbar.
Martin hat gestern eine Schwimmbrille gekauft und er versucht sich erfolgreich im Schwimmen, aber weniger erfolgreich im Atmen;-) Am Nachmittag zieht wieder Wind auf und kühlt glücklicherweise etwas ab, aber die Wellen nehmen entsprechend zu. Das Kanufahren verschieben wir deshalb auf morgen. Die anderen drei möchten gerne Tennis spielen, aber wie reservieren? Die an der Reception verweisen an den Chef der Animation, dieser ist nicht zu finden. Auch der Tennislehrer, der weiterhelfen könnte, ist unauffindbar. Habe ich schon erwähnt, wie gross das Hotel ist? Zudem wäre nur die Platzmiete inbegriffen, für die Schläger müsste bezahlt werden.
Nachdem wir die Liegestühle stündlich um den Sonnenschirm verschoben, um im Schatten liegen zu können, beschliessen die Jungs, einen Spaziergang zu machen. Auf der Karte ist ein Walking Trail erwähnt, den wollen sie erkunden. Sandra und ich kämpfen uns durch unsere Lernunterlagen. Wenn nur die Prüfung auch so gemütlich wäre, im Bikini auf dem Liegestuhl... Wir halten die stellung und lernen weiter, wir lassen uns nicht von den Angestellten stören, die die Liegestühle zusammenräumen. Erst als die Jungs zurückkommen, geben wir auf. Wir erfahren, dass es noch weitere, grössere Hotels neben uns gibt. Unsere Reiseleiterin hat uns mitgeteilt, dass wir ganz am Rande der Stadt seien. Zudem hat Marmaris am Strand eine gekühlte, brauchbare Eisbahn! Wer hätte das gedacht...
Das Restaurant ist ziemlich voll, wir können uns noch knapp Pläzte ergattern. Wir entsetzen uns immer noch wegen der Mentalität der Gäste, die tellerweise Essen vom Buffet nehmen, nur für den Fall, dass sie noch auf etwas Lust haben. Die Kellner müssen dann die habvollen Teller und Gläser abräumen und alles wegwerfen. Das ist für uns unverständlich, wir freuen uns, wenn wir wieder zu Hause sind, wo die Ressourcen besser genutzt werden.
Die heutige Runde beim Spiel geht an Chrigi, somit können wir jetzt aufhören, denn jeder hat jetzt einmal gewonnen. Wir plaudern bei ein, zwei Drinks und geniessen die Ruhe im Restaurant. Die anderen Gäste sind vermutlich an der Strand Bar, die sehr laute Musik hält wohl die meisten noch wach...
Martin und ich schaffen es erst später, aber wir freuen sehr über diese guten Plätze unter den Sonnenschirmen. Sie sind weiter weg von der lauten
(!) Musik am Swimmingpool, die bereits in aller Frühe alle Anwesenden beschallt.
Wieder verbringen wir den ganzen Tag mit Lesen, Schlafen und Baden.
Zwischendurch verpflegen wir uns natürlich am Mittagsbuffet und an der Snackbar.
Martin hat gestern eine Schwimmbrille gekauft und er versucht sich erfolgreich im Schwimmen, aber weniger erfolgreich im Atmen;-) Am Nachmittag zieht wieder Wind auf und kühlt glücklicherweise etwas ab, aber die Wellen nehmen entsprechend zu. Das Kanufahren verschieben wir deshalb auf morgen. Die anderen drei möchten gerne Tennis spielen, aber wie reservieren? Die an der Reception verweisen an den Chef der Animation, dieser ist nicht zu finden. Auch der Tennislehrer, der weiterhelfen könnte, ist unauffindbar. Habe ich schon erwähnt, wie gross das Hotel ist? Zudem wäre nur die Platzmiete inbegriffen, für die Schläger müsste bezahlt werden.
Nachdem wir die Liegestühle stündlich um den Sonnenschirm verschoben, um im Schatten liegen zu können, beschliessen die Jungs, einen Spaziergang zu machen. Auf der Karte ist ein Walking Trail erwähnt, den wollen sie erkunden. Sandra und ich kämpfen uns durch unsere Lernunterlagen. Wenn nur die Prüfung auch so gemütlich wäre, im Bikini auf dem Liegestuhl... Wir halten die stellung und lernen weiter, wir lassen uns nicht von den Angestellten stören, die die Liegestühle zusammenräumen. Erst als die Jungs zurückkommen, geben wir auf. Wir erfahren, dass es noch weitere, grössere Hotels neben uns gibt. Unsere Reiseleiterin hat uns mitgeteilt, dass wir ganz am Rande der Stadt seien. Zudem hat Marmaris am Strand eine gekühlte, brauchbare Eisbahn! Wer hätte das gedacht...
Das Restaurant ist ziemlich voll, wir können uns noch knapp Pläzte ergattern. Wir entsetzen uns immer noch wegen der Mentalität der Gäste, die tellerweise Essen vom Buffet nehmen, nur für den Fall, dass sie noch auf etwas Lust haben. Die Kellner müssen dann die habvollen Teller und Gläser abräumen und alles wegwerfen. Das ist für uns unverständlich, wir freuen uns, wenn wir wieder zu Hause sind, wo die Ressourcen besser genutzt werden.
Die heutige Runde beim Spiel geht an Chrigi, somit können wir jetzt aufhören, denn jeder hat jetzt einmal gewonnen. Wir plaudern bei ein, zwei Drinks und geniessen die Ruhe im Restaurant. Die anderen Gäste sind vermutlich an der Strand Bar, die sehr laute Musik hält wohl die meisten noch wach...
Sonntag, 24. Juli 2011
Sonntag, 24. Juli 2011
Gestern klang der Plan nach Frühjoggen vielversprechend. Als der Wecker aber klingelt, sind Martin und ich nicht mehr zu begeistern. Wir drehen uns nochmals um im Bett.
Auch um neun Uhr sind wir zu spät, um Liegestühle zu ergattern. Darum legen wir uns von Anfang an oben beim Hotel unter die Bäume in den Schatten. Ein Hotelangestellter fragt nach, was Slackline ist und ob wir auch darauf aufpassen. Er möchte nicht, dass sich Kinder daran verletzen und die Eltern sich dann beim Hotel beschweren. Wir können also das Spannset noch etwas lassen, er kommt erst Stunden später wieder mit der Aufforderung, dass wir es abbrechen.
Den heutigen Tag verbringen wir mit Lesen, Dösen, Slacklinen und Black Stories. Erholung pur, so sollten Ferien sein;-) Als Sandra ihr Buch beendet, fahren wir mit unserer Lernrunde weiter. Die Jungs unterstützen uns mit einer Portion Süssigkeiten vom Snack Buffet, sie wollten eigentlich Tour der France schauen, aber das Fernsehpublikum ist heute nicht sportbegeistert.
Beim Abendessen wundern wiruns weiter über die Sitten der anderen Gäste.
Übervolle Teller auf allen Tischen, Reste, die weggeworfen werden, Stühle, die mitten im Weg stehen... Wir Schweizer sind da ganz anders. Trotzdem geniessen wir das Buffet, heute mit Calamares.
Wir spielen noch einige Runden Black Stories und setzen uns mit einem Glace in die Show der Shaolin Mönche. Der Animator begrüsst die verschiedenen Nationalitäten im Hotel: UK, Libanon, Aserbaidschan, Jordanien, Finnland, Deutschland, USA, viele weitere und natürlich haufenweise Türken. Ich bin überrascht, einige dieser Länder waren bisher immer so weit weg für mich.
Die Show ist interessant, diese Jungs sind extrem beweglich und zeigen atemberaubende Kunststücke.
Danach ziehen wir uns wieder in unsere Ecke im Restaurant zurück und spielen (zur Belustigung der Kellner) noch eine Runde auf unserem Spielbrett. Ich möchte nicht wissen, was die von uns halten;-) Trotz (oder wegen?) des ruhigen Tages sind wir alle müde, aber der Blick auf den Wetterbericht zu Hause lässt uns froh sein, dass wir nicht in der Westschweiz campieren müssen.
Auch um neun Uhr sind wir zu spät, um Liegestühle zu ergattern. Darum legen wir uns von Anfang an oben beim Hotel unter die Bäume in den Schatten. Ein Hotelangestellter fragt nach, was Slackline ist und ob wir auch darauf aufpassen. Er möchte nicht, dass sich Kinder daran verletzen und die Eltern sich dann beim Hotel beschweren. Wir können also das Spannset noch etwas lassen, er kommt erst Stunden später wieder mit der Aufforderung, dass wir es abbrechen.
Den heutigen Tag verbringen wir mit Lesen, Dösen, Slacklinen und Black Stories. Erholung pur, so sollten Ferien sein;-) Als Sandra ihr Buch beendet, fahren wir mit unserer Lernrunde weiter. Die Jungs unterstützen uns mit einer Portion Süssigkeiten vom Snack Buffet, sie wollten eigentlich Tour der France schauen, aber das Fernsehpublikum ist heute nicht sportbegeistert.
Beim Abendessen wundern wiruns weiter über die Sitten der anderen Gäste.
Übervolle Teller auf allen Tischen, Reste, die weggeworfen werden, Stühle, die mitten im Weg stehen... Wir Schweizer sind da ganz anders. Trotzdem geniessen wir das Buffet, heute mit Calamares.
Wir spielen noch einige Runden Black Stories und setzen uns mit einem Glace in die Show der Shaolin Mönche. Der Animator begrüsst die verschiedenen Nationalitäten im Hotel: UK, Libanon, Aserbaidschan, Jordanien, Finnland, Deutschland, USA, viele weitere und natürlich haufenweise Türken. Ich bin überrascht, einige dieser Länder waren bisher immer so weit weg für mich.
Die Show ist interessant, diese Jungs sind extrem beweglich und zeigen atemberaubende Kunststücke.
Danach ziehen wir uns wieder in unsere Ecke im Restaurant zurück und spielen (zur Belustigung der Kellner) noch eine Runde auf unserem Spielbrett. Ich möchte nicht wissen, was die von uns halten;-) Trotz (oder wegen?) des ruhigen Tages sind wir alle müde, aber der Blick auf den Wetterbericht zu Hause lässt uns froh sein, dass wir nicht in der Westschweiz campieren müssen.
Samstag, 23. Juli 2011
Der Wecker klingelt wie immer viel zu früh, ich werde aus dem Tiefschlaf gerissen.
Nach dem Frühstück suchen wir den Treffpunkt, an welchem wir von einem deutschsprachigen Reiseleiter abgeholt werden sollen. Die Wache vor unserem Hotel kann uns komischerweise nicht helfen, sie kennt das gesuchte Hotel, das etwa 300 m entfernt liegt, nicht. Bis der Bus kommt, können wir noch den Verkehr auf der Hauptstrasse beobachten. Es wird gehupt, überholt und sonstwie rücksichtslos gefahren. Ich bin dankbar für die Ordnung auf den Schweizer Strassen;-) Die offiziell 5-Minütige Fahrt wird durch weitere Halte unterbrochen, bis alle abgeholt sind. Am Hafen von Marmaris steigen wir aus und folgen unserem Reiseführer, der abwechselnd ins Telefon bellt oder sich mit Passanten unterhält. Wir betrachten die imposanten Schiffe, die sich mit Werbung und Grösse gegenseitig versuchen zu überbieten.
Ein grosses Schiff, aus schönem Holz gebaut, wird uns heute durch die Buchten von Marmaris führen. Wir ergattern uns die besten Plätze auf dem Oberdeck. Alle Liegeplätze sind mit grünen, heissen Matratzen ausgestattet.
Mit etwas Verspätung tuckern wir los.
In der ersten Bucht wird der Anker geworfen und die Treppe ins blaue Wasser gelassen. Lechzend nach Erfrischung springen alle ins Wasser. Sogar Chrigi, der sonst keine Wasserratte sein soll, ist mit uns im kühlen Nass. Meine Flossen und Taucherbrille passen ihm perfekt und ab dem zweiten Halt habe ich auch meine Unterwasserkamera abgegeben. Martin geniesst die Erfrischung und taucht nach den winzigsten Fischen. Sandra freut sich, dass wir Chrigi zur Wasserratte mutieren konnten und begnügt sich mit meiner Ersatzschwimmbrille. So können wir alle sehen, was sich unter uns tut (oder eben nicht). Es hat kaum Fische und nur kleine. Das Wasser in den Buchten ist nicht allzutief, aber doch zu tief um ganz abzutauchen.
Pünktlich um ein Uhr wird ein Mittagessen serviert: ein grosser Teller voll Spaghetti, Salat und Poulet/Hacktätschli. Chrigi's Wunsch (ohne Salat) ist ihnen so unverständlich wie meiner (ohne Fleisch). Dafür, dass sie für die ganze Meute von ca 30 Personen kochen, klappt das meiner Meinung nach ziemlich gut. Das mit den 2 Stunden warten nach dem Essen lassen wir heute bleiben...
Die zwei deutschen Mädchen berichten aufgeregt von einem Tier, das sie im Wasser gesehen haben wollen. Mir wird immer unbehaglicher zumute, aber ich bleibe im Wasser. Wir sehen später noch eine kleine Roche und vermutich ein kleiner Tintenfisch. Beide sind aber zu schnell für die Kamera.
Die Sonne brennt ziemlich, aber der Wind wird auch immer stärker und kühlt etwas. Ich schlafe auf dem Oberdeck ein, leider in der prallen Sonne. Die Jungs geniessen im Schatten ein kühles Getränk.
Wegen den starken Winden können wir den Halt bei einer Höhle nicht machen, sondern nur vom Boot aus schauen.
Als Erfrischung wird Wassermelone serviert. Ich bin froh, etwas im Schatten zu sitzen, für heute hatte ich genug Sonne.
Mit wenig Verspätung treffen wir wieder im Hafen ein, der Wellengang erschwert das Einparken, aber die Besatzung des Nachbarschiffes hilft kräftig mit.
Wegen der Verspätung sind unsere Busse schon abgefahren, da Parken in dieser Zone nur während 10 Minuten erlaubt ist. Hassan, der Reiseleiter, organisiert ein Taxi (türkisch "Taksi") für die einen und einen Bus für die anderen.
Ich habe den Tag genossen, aber ich bin auch froh, mich im Hotelzimmer etwas hinlegen zu können und meine Haut etwas zu kühlen. Nicht nur ich habe zuviel Sonne abgekriegt, wir alle haben rötliche Schultern.
Wie immer sind Sandra und Chrigi schon im Restaurant, als Martin und ich eintreffen. Sie haben aber auch den kürzeren Weg vom Hotelzimmer aus;-) Sie sind an der ersten Runde Black Stories dran. Wir spielen noch ein, zwei Fragen und stürzen uns dann auf's Buffet. Heute gibt es Döner und Poulet am Spiess gebraten. Aber auch für mich als Vegetarier hat es eine gute Auswahl. Nur wünschte ich mir, dass das Essen manchmal (besser) angeschrieben ist. Beim Dessert sind wir mutig und versuchen viel, indem wir alle aus allen Tellern stibizen;-) Die Zutaten herauszufinden ist aber nicht immer einfach, manchmal müssen wir aufgeben. Wir spielen noch etwas Black Stories und Nobody's Perfect, bevor wir in der Beach Bar anstossen.
Das Publikum ist nach diesem Ab-/Anreisetag jünger geworden, die Kolonne an der Bar zeigt zudem, dass mehr Engländer hier sind.
Wir sind alle erschöpft von dem heissen, aber guten Tag und gehen eher früh ins Zimmer.
Nach dem Frühstück suchen wir den Treffpunkt, an welchem wir von einem deutschsprachigen Reiseleiter abgeholt werden sollen. Die Wache vor unserem Hotel kann uns komischerweise nicht helfen, sie kennt das gesuchte Hotel, das etwa 300 m entfernt liegt, nicht. Bis der Bus kommt, können wir noch den Verkehr auf der Hauptstrasse beobachten. Es wird gehupt, überholt und sonstwie rücksichtslos gefahren. Ich bin dankbar für die Ordnung auf den Schweizer Strassen;-) Die offiziell 5-Minütige Fahrt wird durch weitere Halte unterbrochen, bis alle abgeholt sind. Am Hafen von Marmaris steigen wir aus und folgen unserem Reiseführer, der abwechselnd ins Telefon bellt oder sich mit Passanten unterhält. Wir betrachten die imposanten Schiffe, die sich mit Werbung und Grösse gegenseitig versuchen zu überbieten.
Ein grosses Schiff, aus schönem Holz gebaut, wird uns heute durch die Buchten von Marmaris führen. Wir ergattern uns die besten Plätze auf dem Oberdeck. Alle Liegeplätze sind mit grünen, heissen Matratzen ausgestattet.
Mit etwas Verspätung tuckern wir los.
In der ersten Bucht wird der Anker geworfen und die Treppe ins blaue Wasser gelassen. Lechzend nach Erfrischung springen alle ins Wasser. Sogar Chrigi, der sonst keine Wasserratte sein soll, ist mit uns im kühlen Nass. Meine Flossen und Taucherbrille passen ihm perfekt und ab dem zweiten Halt habe ich auch meine Unterwasserkamera abgegeben. Martin geniesst die Erfrischung und taucht nach den winzigsten Fischen. Sandra freut sich, dass wir Chrigi zur Wasserratte mutieren konnten und begnügt sich mit meiner Ersatzschwimmbrille. So können wir alle sehen, was sich unter uns tut (oder eben nicht). Es hat kaum Fische und nur kleine. Das Wasser in den Buchten ist nicht allzutief, aber doch zu tief um ganz abzutauchen.
Pünktlich um ein Uhr wird ein Mittagessen serviert: ein grosser Teller voll Spaghetti, Salat und Poulet/Hacktätschli. Chrigi's Wunsch (ohne Salat) ist ihnen so unverständlich wie meiner (ohne Fleisch). Dafür, dass sie für die ganze Meute von ca 30 Personen kochen, klappt das meiner Meinung nach ziemlich gut. Das mit den 2 Stunden warten nach dem Essen lassen wir heute bleiben...
Die zwei deutschen Mädchen berichten aufgeregt von einem Tier, das sie im Wasser gesehen haben wollen. Mir wird immer unbehaglicher zumute, aber ich bleibe im Wasser. Wir sehen später noch eine kleine Roche und vermutich ein kleiner Tintenfisch. Beide sind aber zu schnell für die Kamera.
Die Sonne brennt ziemlich, aber der Wind wird auch immer stärker und kühlt etwas. Ich schlafe auf dem Oberdeck ein, leider in der prallen Sonne. Die Jungs geniessen im Schatten ein kühles Getränk.
Wegen den starken Winden können wir den Halt bei einer Höhle nicht machen, sondern nur vom Boot aus schauen.
Als Erfrischung wird Wassermelone serviert. Ich bin froh, etwas im Schatten zu sitzen, für heute hatte ich genug Sonne.
Mit wenig Verspätung treffen wir wieder im Hafen ein, der Wellengang erschwert das Einparken, aber die Besatzung des Nachbarschiffes hilft kräftig mit.
Wegen der Verspätung sind unsere Busse schon abgefahren, da Parken in dieser Zone nur während 10 Minuten erlaubt ist. Hassan, der Reiseleiter, organisiert ein Taxi (türkisch "Taksi") für die einen und einen Bus für die anderen.
Ich habe den Tag genossen, aber ich bin auch froh, mich im Hotelzimmer etwas hinlegen zu können und meine Haut etwas zu kühlen. Nicht nur ich habe zuviel Sonne abgekriegt, wir alle haben rötliche Schultern.
Wie immer sind Sandra und Chrigi schon im Restaurant, als Martin und ich eintreffen. Sie haben aber auch den kürzeren Weg vom Hotelzimmer aus;-) Sie sind an der ersten Runde Black Stories dran. Wir spielen noch ein, zwei Fragen und stürzen uns dann auf's Buffet. Heute gibt es Döner und Poulet am Spiess gebraten. Aber auch für mich als Vegetarier hat es eine gute Auswahl. Nur wünschte ich mir, dass das Essen manchmal (besser) angeschrieben ist. Beim Dessert sind wir mutig und versuchen viel, indem wir alle aus allen Tellern stibizen;-) Die Zutaten herauszufinden ist aber nicht immer einfach, manchmal müssen wir aufgeben. Wir spielen noch etwas Black Stories und Nobody's Perfect, bevor wir in der Beach Bar anstossen.
Das Publikum ist nach diesem Ab-/Anreisetag jünger geworden, die Kolonne an der Bar zeigt zudem, dass mehr Engländer hier sind.
Wir sind alle erschöpft von dem heissen, aber guten Tag und gehen eher früh ins Zimmer.
Freitag, 22. Juli 2011
Die Klimaanlage hat mich die ganze Nacht genervt, ich musste sogar ein Shirt anziehen, weil nur eine leichte Decke da lag. Solche Sachen bin ich mir nicht gewohnt, in meinen Ferien ist es sonst immer kalt ;-) Dafür riecht die Dusche nach Chlor (und nicht nach Schwefel)...
Martin und ich werden schon erwartet, Sandra und Chrigi haben uns einen Platz im Schatten auf der Terrasse freigehalten. Das Frühstücksbuffet überwältigt uns! Riesige Schüsseln mit Konfitüre, verschiedenste warme Gerichte und geschätzte Hundert Menschen, die in diesem Saal umherirren.
Ich schleiche mich von Buffet zu Buffet, die im ganzen Raum verteilt sind und kaum eines das gleiche anbietet wie das andere. Für der ersten Tag begnüge ich mich (ganz normal) mit Brot und Konfi und traue mich nur noch an die Süssgebäcke. Wir versuchen, uns noch zurück zu halten, was anderen nicht gelingt. Der Kellner räumt teils noch volle Teller ab, die Auswahl war doch zu gross.
Den Weg von unserem Zimmer zum Restaurant finde ch erstaunlich schnell. Er führt zwischen Pinien hindurch, auf welchen irgendwelche Vögel oder Grillen ununterbrochen einen Riesenkrach machen.
Wir packen unsere Strandtücher und machen uns auf die Suche nach freien Liegestühlen. Dazu sind wir aber viel zu spät aufgestanden! Fast alle Liegestühle sind mindestens mit einem Tuch bedeckt, bei einigen sehen wir aber den ganzen Tag nie jemand liegen, trotz "Reservation". Mit Glück finden wir einen Sonnenschirm mit zwei freien Plätzen, das reicht uns. Das Wasser sieht einladend aus, wir geniessen die salzige Erfrischung. Zurück an Land brennt die Sonne erbarmungslos. Einige von uns liegen in der Sonne, andere im Schatten. Wir lesen und dösen, oder anders gesagt: wir geniessen die Wärme und das Nichtstun;-) Für einen Mittagsimbiss verlassen wir unsere Liegestühle. Auch jetzt ist das Buffet wieder riesig. Mir reicht bei diesen Temperaturen ein Salat.
Anschliessend warten wir in der Lobby auf unsere Reiseleiterin, die uns kurz über die Region aufklärt und uns Tagestouren empfiehlt. Wir entscheiden uns (nach erstaunlich kurzer Diskussion!) für eine Bootstour durch die Buchten der Region am Samstag und einen Ausflug zum UNESCO Weltkulturerbe Pamukkale, die Salztreppen, am Mittwoch.
Chrigi spannt im Schatten das Slackline (elastisches Spannset zwischen den Baumen zum Balancieren) auf, während Sandra es geniesst, dass jemand mit ihr ins Wasser kommt. Als wir drei Chrigi wieder Gesellschaft leisten wollen, sind wir nicht die einzigen. In diesem Hotel wird so viel Animation geboten, dass es für einige der Hotelgäste selbstverständlich ist, dieses Seil zu benutzen. Einige wenige fragen uns, ob sie dürfen. Mich fasziniert es nicht nur, darauf zu balancieren, sonder auch, die anderen dabei zu beobachten. Der coole Strandtyp, der sich überschätzt. Der Familienvater, der seiner Familie etwas beweisen will. Die Kinder, die nie müde werden, es zu versuchen. Die Frauen, die sich erst nach Zureden trauen. Allen ist gemeinsam, dass sie kam zwei langsame Schritte machen können und nicht an den "Professional from Switzerland" herankommen. Martin und ich packt es auch, aber wir haben noch viel Training vor uns!
Zwischendurch liegen wir einfach nur in der Wiese unter den Bäumen und geniessen. Die laute Bum-Bum-Musik des Pools dringt zu uns herüber, ich bin gespannt, wie lange wir es so aushalten. Trotzdem geniessen wir ab und zu eine Abkühlung im Pool.
Ein Angestellter mit einer grossen Platte voll Schokokuchen bringt uns auf die Idee, nach dem Snackbuffet zu suchen. Wir sind nicht die einzigen, aber gehören zu den gemässigteren, wenn man die Teller vergleicht.
Der Fernseher nebenan zeigt die Tour der France und zieht so die Jungs in den Bann. Währenddessen diskutieren Sandra und ich über Themen der
Unternehmens- und Wirtschaftsberatung. Soviel zum Thema Ferien, aber ich bin Sandra dankbar für ihre Disziplin!
Aufkommender Rauch vom Restaurant zeigt, dass das Abendessen begonnen hat.
Nach einer kurzen Dusche (um das Salzwasser abzuwaschen) stürzen wir uns auf das Buffet und fragen uns mal wieder, was wir uns in den Teller laden.
Der stark riechende Fisch wird von niemandem versucht, aber die stark qualmenden Meat Balls finden Anklang. Martin wagt ein Biss einer Peperoncinischote, aber nur einen, dann trinkt er mein Fanta;-) Heute ist unser Spielabend, dazu habe ich extra Nobody's Perfect mitgebracht. Dies bringt uns viele (!) komische Blicke ein, aber wir lassen uns nicht stören und erfinden weiter Geschichten, bis Sandra das Feld von hinten aufrollt und das Spiel für sich entscheidet. Es wird wohl noch eine Revanche folgen in diesen Ferien.
Die ganzen Tische um uns herum sind schon leergeräumt und geputzt, wir werden immer kritischer angeschaut von den Angestellten. So folgen wir der lauten Musik und wählen unsere Drinks heute ohne Karte. Mein Panache wird in zwei Gläsern serviert, einmal Bier, einmal Sprite. Die zweite Runde ist aber eher kurz und wird mit der türkischen Unfreundlichkeit jäh beendet.
Der Kellner kommt zu unserem Tisch, meint "Closed" und schnappt sich die Gläser, bevor Martin austrinken kann. Für uns ist es also Zeit, dem Kissen Gesellschaft zu leisten, denn morgen haben wir viel vor.
Martin und ich werden schon erwartet, Sandra und Chrigi haben uns einen Platz im Schatten auf der Terrasse freigehalten. Das Frühstücksbuffet überwältigt uns! Riesige Schüsseln mit Konfitüre, verschiedenste warme Gerichte und geschätzte Hundert Menschen, die in diesem Saal umherirren.
Ich schleiche mich von Buffet zu Buffet, die im ganzen Raum verteilt sind und kaum eines das gleiche anbietet wie das andere. Für der ersten Tag begnüge ich mich (ganz normal) mit Brot und Konfi und traue mich nur noch an die Süssgebäcke. Wir versuchen, uns noch zurück zu halten, was anderen nicht gelingt. Der Kellner räumt teils noch volle Teller ab, die Auswahl war doch zu gross.
Den Weg von unserem Zimmer zum Restaurant finde ch erstaunlich schnell. Er führt zwischen Pinien hindurch, auf welchen irgendwelche Vögel oder Grillen ununterbrochen einen Riesenkrach machen.
Wir packen unsere Strandtücher und machen uns auf die Suche nach freien Liegestühlen. Dazu sind wir aber viel zu spät aufgestanden! Fast alle Liegestühle sind mindestens mit einem Tuch bedeckt, bei einigen sehen wir aber den ganzen Tag nie jemand liegen, trotz "Reservation". Mit Glück finden wir einen Sonnenschirm mit zwei freien Plätzen, das reicht uns. Das Wasser sieht einladend aus, wir geniessen die salzige Erfrischung. Zurück an Land brennt die Sonne erbarmungslos. Einige von uns liegen in der Sonne, andere im Schatten. Wir lesen und dösen, oder anders gesagt: wir geniessen die Wärme und das Nichtstun;-) Für einen Mittagsimbiss verlassen wir unsere Liegestühle. Auch jetzt ist das Buffet wieder riesig. Mir reicht bei diesen Temperaturen ein Salat.
Anschliessend warten wir in der Lobby auf unsere Reiseleiterin, die uns kurz über die Region aufklärt und uns Tagestouren empfiehlt. Wir entscheiden uns (nach erstaunlich kurzer Diskussion!) für eine Bootstour durch die Buchten der Region am Samstag und einen Ausflug zum UNESCO Weltkulturerbe Pamukkale, die Salztreppen, am Mittwoch.
Chrigi spannt im Schatten das Slackline (elastisches Spannset zwischen den Baumen zum Balancieren) auf, während Sandra es geniesst, dass jemand mit ihr ins Wasser kommt. Als wir drei Chrigi wieder Gesellschaft leisten wollen, sind wir nicht die einzigen. In diesem Hotel wird so viel Animation geboten, dass es für einige der Hotelgäste selbstverständlich ist, dieses Seil zu benutzen. Einige wenige fragen uns, ob sie dürfen. Mich fasziniert es nicht nur, darauf zu balancieren, sonder auch, die anderen dabei zu beobachten. Der coole Strandtyp, der sich überschätzt. Der Familienvater, der seiner Familie etwas beweisen will. Die Kinder, die nie müde werden, es zu versuchen. Die Frauen, die sich erst nach Zureden trauen. Allen ist gemeinsam, dass sie kam zwei langsame Schritte machen können und nicht an den "Professional from Switzerland" herankommen. Martin und ich packt es auch, aber wir haben noch viel Training vor uns!
Zwischendurch liegen wir einfach nur in der Wiese unter den Bäumen und geniessen. Die laute Bum-Bum-Musik des Pools dringt zu uns herüber, ich bin gespannt, wie lange wir es so aushalten. Trotzdem geniessen wir ab und zu eine Abkühlung im Pool.
Ein Angestellter mit einer grossen Platte voll Schokokuchen bringt uns auf die Idee, nach dem Snackbuffet zu suchen. Wir sind nicht die einzigen, aber gehören zu den gemässigteren, wenn man die Teller vergleicht.
Der Fernseher nebenan zeigt die Tour der France und zieht so die Jungs in den Bann. Währenddessen diskutieren Sandra und ich über Themen der
Unternehmens- und Wirtschaftsberatung. Soviel zum Thema Ferien, aber ich bin Sandra dankbar für ihre Disziplin!
Aufkommender Rauch vom Restaurant zeigt, dass das Abendessen begonnen hat.
Nach einer kurzen Dusche (um das Salzwasser abzuwaschen) stürzen wir uns auf das Buffet und fragen uns mal wieder, was wir uns in den Teller laden.
Der stark riechende Fisch wird von niemandem versucht, aber die stark qualmenden Meat Balls finden Anklang. Martin wagt ein Biss einer Peperoncinischote, aber nur einen, dann trinkt er mein Fanta;-) Heute ist unser Spielabend, dazu habe ich extra Nobody's Perfect mitgebracht. Dies bringt uns viele (!) komische Blicke ein, aber wir lassen uns nicht stören und erfinden weiter Geschichten, bis Sandra das Feld von hinten aufrollt und das Spiel für sich entscheidet. Es wird wohl noch eine Revanche folgen in diesen Ferien.
Die ganzen Tische um uns herum sind schon leergeräumt und geputzt, wir werden immer kritischer angeschaut von den Angestellten. So folgen wir der lauten Musik und wählen unsere Drinks heute ohne Karte. Mein Panache wird in zwei Gläsern serviert, einmal Bier, einmal Sprite. Die zweite Runde ist aber eher kurz und wird mit der türkischen Unfreundlichkeit jäh beendet.
Der Kellner kommt zu unserem Tisch, meint "Closed" und schnappt sich die Gläser, bevor Martin austrinken kann. Für uns ist es also Zeit, dem Kissen Gesellschaft zu leisten, denn morgen haben wir viel vor.
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